Weihnachtsgruß

Wir bedanken uns bei allen Helfern und Unterstützern bei unseren vielfältigen Aktionen in diesem Jahr, ganz besonders bei der zahlreichen und tollen Unterstützung bei unserer Aufstockung des Sportheimes. Sei es als helfende Hand oder in der Bewirtung der Helfer mit leckerem Essen, Kaffee und Kuchen oder auch in der Beratung für unser Bauprojekt.

Für das Jahr 2020 wünschen wir Ihnen allen Gesundheit und Zufriedenheit und hoffen weiter auf gute Unterstützung

Für den SV Wachbach

Hermann Dehner, 1. Vorstand

Teil 2, Interview mit unserem Trainer der 1. Mannschaft, Arben Kaludra

In der Vorrunde wurden 25 verschiedene Spieler (FuPa) eingesetzt. Wie bewertest du das, Fluch oder Segen?

Als wir 1994/95 Meister geworden sind, waren glaube ich 14 Spieler im Kader. Heute braucht man offensichtlich eben 25. Insofern bin ich froh, dass wir so viele haben. Das ist nicht unbedingt einfach, wenn alle fit sind, aber in einer Vorrunde wie dieser goldwert.

Was hat dich am meisten geärgert, was war das positive Highlight?

Am meisten geärgert hat mich, wenn mir unter der Woche am Trainingstag kurzfristig nach und nach Spieler absagen, und ich am Ende mit neun von 24 möglichen Spielern (natürlich waren darunter viele Verletzte) auf dem Platz stehe. So ist adäquates Training nicht planbar. Das war leider häufig der Fall.

Positives Highlight waren das Derby gegen Edelfingen sowie gegen Michelfeld die erste Halbzeit und gegen Obersontheim die zweite Halbzeit. Das war nah dran an dem, wie wir uns das vorstellen.

Marco Schmieg führt mit 11 Toren die Torjägerliste an. Stellt der SV Wachbach am Ende der Saison zum 3ten Mal hintereinander den Torschützenkönig der Bezirksliga Hohenlohe?

Das wünsche ich ihm jedenfalls. Wäre er nicht so lange ausgefallen, hätte er weit mehr Tore. Jede Mannschaft, die vorne mitspielen will, braucht solche Torjäger.

Was wünscht du dir von deinen Spielern zur Rückrunde?

Das, was ich mir schon immer wünsche: dass jeder Einzelne voll mitzieht, hochkonzentriert, wissbegierig und verbesserungswillig ins Training kommt und im Spiel alles gelernte abruft. Sofern dann alle gesund bleiben, sind wir kaum zu schlagen. Ich weiß aber auch, dass das viel verlangt ist.

Tobias Botsch, der ideale Partner?

Obwohl er als Spieler krankheitsbedingt für den SV ausgefallen ist (ein Spieler seiner Art würde uns übrigens sehr gut zu Gesicht stehen), muss man von einem Glücksgriff für den Verein und natürlich für mich als Trainer sprechen. Ich könnte es mir nicht besser vorstellen. Er hat unglaublich viel Sachverstand, Motivation, die ansteckt, und beweist zudem pädagogisches Geschick. Was Fußball betrifft, haben wir die gleichen Vorstellungen. Ich bin froh, dass er der Mannschaft erhalten bleibt. Auch wegen der Verbundenheit mit ihm fällt es mir schwer aufzuhören. Mit Torwarttrainer Jürgen Ertl verhält es sich übrigens ähnlich.

Ende der Saison gibst du das Traineramt ab, warum?

Es war von Anfang an so geplant, dass ich zwei oder drei Jahre als Trainer fungieren werde. Ich denke, dass man in dieser Zeitspanne seine wesentlichen Vorstellungen vermitteln kann. Nach einer gewissen Zeit braucht eine Mannschaft dann neue Impulse. Von daher ist es aus meiner Sicht auch die richtige Entscheidung für die Mannschaft.

Ein zweiter Grund ist die Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Traineramt. Bei aller Freude, die das Trainieren bereitet, bedeutet das Traineramt natürlich auch viel Aufwand und bringt Entbehrungen mit sich, insbesondere auf Kosten der Familie. Das Ausmaß können sich die Wenigsten vorstellen. Ich kann in der Bezirksliga nicht verlangen, dass jeder Spieler so besessen ist, so viel Aufwand betreibt und so viel Entbehrungen auf sich nimmt. In manchen Momenten ein wenig mehr davon würde allerdings die Wirksamkeit des Trainers und seines Aufwandes erhöhen, und das ist für einen Trainer letztendlich der essentielle Lohn der Arbeit.

Die Entscheidung fiel mir natürlich nicht leicht, da ich mit der Mannschaft als auch mit den Verantwortlichen ein tolles Verhältnis habe. Zunächst gilt es aber, eine gute Rückrunde zu spielen. Wir haben durchaus noch Ziele.

Der SV Wachbach spielt seit über 40 Jahren in der Bezirksliga Hohenlohe. Warum?

In Wachbach wird Fußball gelebt, viele Ehrenamtliche identifizieren sich mit dem SV und leisten seit Jahren konstant gute Arbeit. Die Rahmenbedingungen stimmen. Dazu kommt eine gute Jugendarbeit mit ein paar prägenden Fußballerfamilien, die immer wieder für gute Spieler sorgten. Trotz des sportlichen Erfolges ist man immer bodenständig geblieben. Aufgrund des demografischen Wandels, der lange Zeit nicht vorhandenen Bauplätze sowie anderer Interessen der heutigen Generation wird es auch beim SV Wachbach im Jugendbereich immer schwieriger werden, dieses Niveau zu erhalten. Daher müssen wir gezielt Talente aus der Region für uns gewinnen, um weiterhin im Altkreis vorne zu bleiben. Sollte es aber irgendwann einmal nicht mehr für die Bezirksliga, oder was nach der Reform kommen wird, reichen, würde die Welt deswegen auch nicht untergehen. 

2020, was wünscht du dir? (1. Mannschaft, SV Wachbach, privat, Allgemein)

Für die 1. Mannschaft wünsche ich mir eine sehr gute Rückrunde. Natürlich hoffe ich, dass alle Spieler erhalten bleiben und ab Juli mit einem neuen Trainer die Arbeit erfolgreich fortsetzen können. Für den Gesamtverein hoffe ich, dass die Bauarbeiten zum neuen Kabinentrakt pünktlich abgeschlossen werden, und dass die Mitglieder auch in Zukunft so tatkräftig zu Stelle sein werden.

Gesamtgesellschaftlich haben wir momentan eine Phase der Verrohung im Umgang miteinander. Das schlägt sich dann, wie zuletzt die Angriffe auf Schiedsrichter zeigten, auch bis auf die Sportplätze nieder. Wir müssen dringend aufpassen, dass wir uns an solche Zustände nicht gewöhnen und wieder verständnisvoller miteinander umgehen. Das würde ich mit für 2020 wünschen.

Arben, Vielen Dank! SV Wachbach

SV Wachbach stellt die Weichen für die neue Saison 2020/2021

Zum Ende der laufenden Saison 2019/2020 wird Arben Kaludra seine Trainertätigkeit auf eigenen Wunsch aus familiären und beruflichen Gründen beim SV Wachbach nach drei äußerst erfolgreichen Jahren beenden.

Zur neuen Saison wird Marco Reuß die Verantwortung als Cheftrainer beim SV Wachbach übernehmen. Marco ist ein absoluter Fußballfachmann der für den Fußball brennt, und hervorragend in das Vereinskonzept des SV Wachbach passt. Als Trainer hat er bereits mehrfach unter Beweis gestellt, dass er sowohl erfahrene als auch talentierte Spieler weiterentwickeln kann.

Als Co-Trainer wird Ihm Tobias Botsch fachlich zur Seite stehen, welcher in den vergangenen drei Jahren einen wesentlichen Anteil zur Weiterentwicklung und den sportlichen Erfolgen der Mannschaft beigetragen hat. Komplettiert wird das Trainerteam durch unseren langjährigen Torwarttrainer Jürgen Ertel.

Wir vom SV Wachbach freuen uns auf die zukünftige Zusammenarbeit mit dem neuen Trainerteam und sind fest davon überzeugt, unsere ambitionierten Ziele auch über die laufende Saison hinaus weiterhin erreichen zu können.

Jordan Murphy (Abteilungsleiter SV Wachbach)

2. Weihnachtsbaumverkauf „Heimbring-Service“

Zum 2. Mal wurde am Sportplatz der Weihnachtsbaumverkauf durchgeführt. Trotz des schlechten Wetters mit Sturm und Regen ließen sich die Leute nicht abschrecken und kamen, um sich den schönsten Weihnachtsbaum auszusuchen. Mit viel Geschick wurde nach dem Kauf jeder Baum von Jannik Hadamek für den Weihnachtsbaumständer angespitzt und danach von den Helfern zum Transport verpackt. Besonders gut kam, wie bereits im vergangenen Jahr, der kostenlose Lieferservice an. Diesen Service übernahm der 1. Vorstand Hermann Dehner persönlich und lieferte an den beiden Tagen den Großteil der Bäume nach Hause.  Herzlichen Dank an die zahlreichen Helfer und vor allem an Daniel Krüger, der die Planung und Organisation, wie gewohnt souverän, übernahm.   SH

Interview mit unserem Trainer der 1. Mannschaft, Arben Kaludra

Teil 1

Die Vorrunde ist beendet, wie zufrieden bist du mit Tabellenplatz 3 und dem Erreichen des Bezirkspokal Viertelfinales?

Mit Tabellenplatz drei bin ich sehr zufrieden. In Anbetracht der Tatsache, dass nur sehr wenig Spieler aufgrund von Verletzungen oder wenig Training ihre volle Leistungsfähigkeit abrufen konnten, war nicht mehr drin. Der große Kader hat sich deswegen ausgezahlt. Außerdem hatten wir einige personelle Veränderungen, das braucht Zeit. Im Pokal hatten wir auch Glück. Wir wollen die Chance aber nutzen, und ins Finale kommen, dort ist alles möglich.

Abgesehen vom Tabellenplatz, wie beurteilst du die Entwicklung der Mannschaft?

Primäres langfristiges Ziel war, unabhängig vom Tabellenstand, den Wachbacher Zuschauern und Spielern schönen Fußball zu bieten. Das ist weitestgehend gelungen. Grundsätzlich haben sich in den letzten zweieinhalb Jahren einzelne Spieler und auch die Mannschaft als Ganzes gut weiterentwickelt. Wir haben uns spielerisch verbessert und auch im taktischen Bereich ist vieles zur Selbstverständlichkeit geworden. Das merkt man oft erst, wenn neue Spieler da herangeführt werden müssen. Trotzdem gehen leider auch bereits erworbene Fähigkeiten verloren, wenn man aus verschiedenen Gründen (Verletzung, Abwesenheit, Platzmangel) nicht kontinuierlich daran weiterarbeiten kann. Man fängt dann oft von vorne an und kommt wenig voran. Aus meiner Sicht waren wir schon weiter als wir es momentan sind.

Eine Mannschaft soll sich aber nicht nur sportlich, sondern auch menschlich weiterentwickeln. Mir ist es wichtig, dass man sich anständig verhält, untereinander, aber auch dem Gegner, seinen Anhängern und dem Schiri gegenüber. In dem Bereich sind wir konstant gut.

Mit PV und Felix haben uns wichtige Spieler zu Saisonbeginn verlassen. Hattest du Bedenken, ob das einigermaßen kompensiert werden kann?

Ich möchte an dieser Stelle auch Christopher Limbrunner nennen, der verletzungsbedingt nicht mehr spielt seit einem Jahr. Wir können diese Spieler nicht gleichwertig ersetzen. Natürlich hat der Kader dadurch an Qualität verloren. Der Kreuzbandriss von Felix Ettwein trifft uns genauso schwer. Das sind schon tolle Spieler. Trotzdem machen es die Jungs hervorragend. Ich habe keine Bedenken hinsichtlich des Kaders, sofern der Rest fit bleibt.

Unsere Neuzugänge, wie zufrieden bist du mit der Entwicklung?

Da muss man differenzieren. Alle haben eine tolle Einstellung und sind motiviert. Michi Mack hat viel Potential, ist aber die tragische Figur mit seinen beiden Bänderrissen. Ich hoffe, dass er gesund bleibt, dann werden wir noch viel Freude an ihm haben. Auch der hochtalentierte Felix Weiß konnte verletzungsbedingt nicht mitwirken. Patrick Peppel und Domi Ehrler sind sehr ehrgeizige Spieler, die sofern gesund, immer im Training sind. Beide hatten schon entscheidenden Anteil an Siegen, haben sich super integriert, benötigen aber eventuell noch etwas Zeit, sich vollständig anzupassen. Das ist völlig normal. Michi Brunner tut das Torwarttraining mit Jürgen richtig gut. Ohne seine Verletzung und Spielausfälle hätte er noch mehr Einsatzzeit gehabt. Auch Jannik Hadamek profitiert von der Konkurrenzsituation. Nicht wegzudenken ist momentan Achim Feidel. Er hat sich sehr gut weiterentwickelt und einen deutlichen Sprung nach vorne gemacht. Die Überraschung ist aber Daniel Hellinger, der Neffe von Gerhard Krug. Er spielt sehr konstant die rechte Außenbahn und ist mit seinen 19 Jahren unglaublich abgezockt. Zudem ist er in punkto Einstellung zum Fußball vorbildlich.

Teil 2 folgt, Erwartungen Rückunde usw.

Leckere Belohnung für unsere freiwilligen Helfer !

An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bei Kerstin Spiegler und Sebastian Vetter von der Herbsthäuser Brauereigaststätte bedanken, die uns am vergangenen Samstag ein köstliches Mittagessen spendeten. Dies lockte bestimmt noch den ein oder anderen Helfer mehr auf die Baustelle und motivierte zudem die zahlreichen Helfer, die seit Mai unermüdlich im Einsatz sind. 

Ergebnisse vom Wochenende

Bezirksliga Hohenlohe

Simon Kißling hat zum 1:1 ausgeglichen
Nico Thissen schiebt zur 2:1 Führung ein

hier gehts zur Bildergalerie von Kurt und Ute Botsch

Spielbericht (FNweb)

Tore: 1:0 David Herrmann (35. Minute), 1:1 Simon Kißling (53.), 1:2 Nico Thissen (65.), 2:2 Tim Blümel (72.). – Schiedsrichter: Bernd Birkenmeyer. Das Spitzenspiel hielt, was es versprochen hatte: Zwei fitte und spielstarke Mannschaften zeigten tollen Bezirksliga-Fußball mit verteilten Halbzeiten. In einer hektischen Anfangsphase hatten die Gäste nach zehn Minuten die erste Großchance nach einer Flanke, aber der Ball trudelte am langen Pfosten vorbei. Dann spielte sich Obersontheim ein klares Übergewicht heraus, unter anderem mit zwei Abschlüssen von Marco Pfitzer, die einmal Torhüter Hadamek und einmal den Posten als Retter sahen. Machtlos war der Gästekeeper allerdings, als David Herrmann eine scharfe Hereingabe von Tim Blümel direkt nahm und aus zehn Metern zum 1:0 vollstreckte. Danach hatte Pfitzer das 2:0 auf dem Fuß, wurde aber vom Schiedsrichter wegen einer umstrittenen Abseitsposition zurückgepfiffen. Nach 55. Minuten war es wieder Pfitzer, der allein aufs Gästetor zulief, aber rechts vorbei schlenzte. Zwei Minuten später schlug Wachbach überraschend zu. Simon Kißling verwandelte eine kurze ausgeführte Ecke zum 1:1. Dieses Tor löste bei den Platzherren zunächst Konfusionen aus, was sich in zwei guten Möglichkeiten für die Gäste äußerte, ohne dass diese Kapital daraus schlagen konnten. In der 65. Minute war es dann aber soweit. Wachbach setzte sich energisch auf Obersontheims rechter Seite durch, Nico Thissen wurde herrlich frei gespielt und verwandelte ohne Probleme zum 2:1. Dieser Treffer läutete eine turbulente Schlussphase ein, bei der Schiedsrichter Bernd Birkenmayer alle Register ziehen musste, um die Begegnung in einem fairem Rahmen durchbringen zu können. Die Antwort auf den Wachbacher Führungstreffer gab TSV-Kapitän Tim Blümel in der 73. Minute, als er den Ball, nach einem üblen Abwehrbolzen auf Wachbachs rechter Seite, vom Strafraumeck in den langen Torwinkel zum 2:2 schlenzte. Obersontheim rannte weiter an, aber Wachbach hatte in der Schlussphase zwei Riesenchancen, die Obersontheims Torhüter Eugen Frescher sensationell zunichte machte und somit den Platzherren einen Punkt rettete.

Kreisliga B4 Hohenlohe

A-Jugend Bezirksstaffel Hohenlohe

SV W 2 mal erfolgreich

Bezirksliga Hohenlohe

hier blieb der Pfiff noch aus
da war es dann soweit, Elfmeter für Wachbach.
Marco Schmieg verwandelt anschließend sicher zum 1:0

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Spielbericht

Der SV Wachbach gewinnt sein letztes Heimspiel im Sportpark im Kalenderjahr 2019 mit 1:0 gegen die Gäste vom TSV Michelfeld. Von Beginn an hatte die Heimmannschaft das Spielgeschehen unter Kontrolle und zeigte vor allem in der ersten Halbzeit eine gute Leistung. In der 20. Spielminute wurde der wiedergenesene SV Torjäger Marco Schmieg im Strafraum gefoult. Den fälligen Strafstoß verwandelte Marco Schmieg sicher zum 1:0.Nur eine Minute später flankte Nico Thissen von der rechten Außenbahn den Ball in den Strafraum und Jakob Scheidels Kopfball verfehlte das Tor nur um Haaresbreite.

Nach der Halbzeitpause wurden die Gäste aus Michelfeld gefährlicher und hatte ihre beste Möglichkeit nach 55. Spielminute als Nico Nierichlo aus 16 Metern knapp über das Tor schoss. Im weiteren Spielverlauf hatte Nico Thissen in der 70. Spielminute die Entscheidung auf dem Fuß, als er nach einem Zuspiel von Achim Feidel im eins gegen eins an TSV Keeper Goeltenboth scheiterte. So musste der SV noch den ein oder anderen Angriffsversuch des TSV überstehen um am Ende aufgrund der ersten Halbzeit das Spiel verdient für sich zu entscheiden.

Kreisliga B4