Niederlage und Unentschieden am Wochenende

Bezirksliga Hohenlohe Bühlerzell – Wachbach 2:0

Bildergalerie von Kurt und Ute Botsch

Tore: 1:0 (63.) Florian Immel, 2:0 (89.) Maximilian Schwarz. – Schiedsrichter: Harald Pfeifer (TG Böckingen/SRG Heilbronn). – Zuschauer: 155.

Bühlerzell ist gut in das neue Fußballjahr gekommen. 2:0 gewannen die Sportfreunde und konnten ihre Bilanz gegen Wachbach wieder freundlicher gestalten. Einen gelungenen Einstand hatte Winter-Neuzugang Florian Immel. Mit seinem 1:0 war er Wegbereiter des späteren Erfolges.

Wachbach hatte in der ersten Halbzeit die Chance, in Führung zu gehen. Die Gäste hatten auch die Möglichkeit nach der Bühlerzeller Führung zum Ausgleich. In der Schlussphase allerdings hätte der Sieg der Sportfreunde noch höher ausfallen können.

Nach etwa einer Viertelstunde hatte Wachbach eine kurze druckvolle Phase. Der Beginn war ein Konter in der 14. Minute, bei dem Jan Thomas im Abschluss an Bühlerzells Torhüter Christopher Ammon scheiterte. Nur drei Minuten später scheiterte auch Jakob Scheidel bei seiner Möglichkeit im Anschluss an einen Eckball an Christopher Ammon. Wachbach war bei wenigen Möglichkeiten der Führung vor der Pause näher. Das lag auch daran, dass die Gastgeber sich keine zwingende Abschlussmöglichkeit gegen eine gute funktionierende Gäste-Defensive erspielen konnten.

Interessanter wurde das Spiel nach der Pause. Bühlerzell nun mit dem einem oder anderen mehr gewonnen Zweikampf, dazu im Spiel nach vorne zielstrebiger. Anteil daran hatten auch die eingewechselten Spieler. Andreas Stein bediente in der 63. Minute von der linken Seite her Florian Immel, der mit seinem Heber die Gastgeber in Führung brachte.

In der 76. Minute hatte Jakob Scheidel nach einem Eckball per Kopfball die Großchance zum 1:1, setzte den Ball aber über das Zeller Tor. In den letzten Minuten dann gleich vier Großchancen für Bühlerzell. Erst scheitert Andreas Stein an Gäste-Keeper Jannik Hadamek (85.). In der 89. Minute markierte Maximilian Schwarz mit seinem ersten Ballkontakt nach der Hereingabe von Oliver Wengert das 2:0. Eine Minute später das Gleiche noch ein mal, Diesmal traf Maximilian Schwarz nur den Pfosten. Und noch mal 60 Sekunden danach die nächste Großchance für den Torschützen des zweiten Tores. (fnweb)

Kreisliga B4 Billingsbach – Wachbach II 2:2

Tore: 1:0 (27.) Steffen Kümmerer, 2:0 (33.) Steffen Kümmerer, 2:1 (35.) Vasile Jambu, 2:2 (56.) Patrick Rothenfels.

Zwei unterschiedliche Halbzeiten erlebten die Zuschauer in Billingsbach. Während der FC Billingsbach in der ersten Halbzeit tonangeben war und noch höher hätte führen müssen, waren es in der zweiten Hälfte die Gäste, die besser im Spiel waren. Auch wenn die Heimelf insgesamt mehr Chancen hatte, war das Unentschieden unterm Strich in Ordnung. Das Highlight des Spiels war sicher das 1:0 von Steffen Kümmerer vom Strafraumeck in den Winkel. Schiedsrichter Özbakir hatte die faire Begegnung jederzeit im Griff. (fnweb)

Bezirkspokal-Viertelfinale am kommenden Sonntag in Neuenstein:

Am kommenden Sonntag den 01.03.2020 tritt der SV Wachbach um 15:00 Uhr beim Bezirksligisten TSV Neuenstein im Viertelfinale des Hohenloher Pokalwettbewerbs an.

Mit dem TSV Neuenstein trifft der SV auf den dritten Bezirksligisten im laufenden Pokalwettbewerb, nachdem man bereits den SV Edelfingen und den SV Westheim in den vorangegangenen Runden besiegen konnte. Hinzu kam ein ungefährdeter Sieg beim B-Ligisten TSV Waldbach und ein wahrer Pokalkrimi im Achtelfinale beim TV Rot am See, als der SV im Elfmeterschießen das glücklichere Ende für sich behielt.

Der TSV Neuenstein musste in allen vier vorangegangen Runden auswärts antreten, und bezwang hierbei die Mannschaften des SV Ingersheim, des TSV Dünsbach, des TSV Schwabach und die DJK Bieringen. In der Bezirksliga kämpfen die Gastgeber in diesem Jahr um den Klassenerhalt und liegen mit 14 Punkten derzeit auf dem Relegationsplatz.

Die Mannschaft unseres Trainerduos Arben Kaludra und Tobias Botsch werden die Gastgeber mit Sicherheit nicht an ihrem derzeitigen Tabellenplatz messen, da es zum Einen das erste Pflichtspiel im neuen Jahr 2020 ist und Pokalspiele zum Anderen immer wieder für Überraschungen gut sein können. Aber natürlich will die Mannschaft wieder wie in den Jahren 2017 und 2018 in das Pokalhalbfinale einziehen und den TSV Neuenstein mit sportlich fairen Mitteln besiegen.

Die Mannschaft freut sich auf die zahlreiche Unterstützung der SV-Anhänger.

Jordan Murphy

-Abteilungsleiter-

Interview mit Jannik „Hardy“ Hadamek, Nr 1 beim SV W

„Hardy“ wie kam es zu dem Spitznamen?

In einem der ersten Trainingseinheiten hat mich Bernd (Wendler) Botsch Hardy genannt, warum auch immer?

Spätestens nachdem mich der damalige Coach Wolfgang Tittl so nannte, war klar, dass dies mein neuer Spitzname wird.

Du bist beim Thema Fußball, familiär vorbelastet, richtig?

Das ist richtig. Mir wurde mein Hobby schon mit in die Wiege gelegt.

Meine Mutter Manuela spielte jahrelang selbst auf dem Feld (auch beim SV) und auch mein Vater Joachim spielte im Jugendbereich und in der AH von Igersheim als Torhüter. Ich denke dies ist auch einer der Gründe, warum ich im Tor gelandet bin.

Auch meine Fischer Verwandtschaft aus Hachtel war in den letzten Jahren schon sehr präsent beim SV.

Deine sportliche Laufbahn?

Angefangen in der F-Jugend Igersheim, in der ich bis zur D-Jugend gespielt habe. Durch das Fördertraining im DFB Stützpunkt, wurde der FV Lauda auf mich aufmerksam, sodass ich dort bis zum ersten Jahr in der A-Jugend mein Tor hütete.

Danach wechselte ich zum FSV Hollenbach, da ich beim FV Lauda keine Perspektive auf die erste Mannschaft hatte. Beim FSV konnte ich mein Können zwei Jahre lang zeigen, ehe die Landesligamannschaft, aufgrund des Abstieges, abgemeldet wurde. Genau zwei Tage nachdem die Nachricht publik wurde, klingelte das Telefon und Wolfgang Tittl war drauf und dran mich davon zu überzeugen zum SV Wachbach zu kommen.

Seit 2013 spiele ich nun mit viel Freude hier beim SVW.

Warum bist du zum SVW gewechselt, was gefällt dir bei uns?

Für mich war die Entscheidung relativ schnell klar zum SV zu wechseln, nachdem ich den Verein kurz durch ein Gespräch sowie ein Probetraining kennengelernt hatte.

Mir gefällt es sehr, wie herzlich sich hier jeder um jeden kümmert, ebenso der große Zusammenhalt im ganzen Verein. Außerdem begeistert mich die Leidenschaft unsere Fans sowie die Tatsache, dass wir eine sehr harmonische Gemeinschaft haben.

Ein Fehler des Torspielers führt meistens zum Gegentor. Wieso hast du dir diese Position ausgesucht?

Mir wurde die Entscheidung damals fast abgenommen. Mein F-Jugend Trainer stellte fest, dass ich besser Bälle fangen konnte, als ein Tor zu schießen. Nach ein paar Trainingseinheiten im Tor war ich selbst davon überzeugt.

Außerdem hat mein Vater mir schon seitdem ich laufen konnte die Bälle im Garten zugeworfen, weswegen ich ihm bis heute noch sehr dankbar bin.

Wie zufrieden bist du mit dem Verlauf der Vorrunde, was erwartest du von der Rückrunde?

Bis auf ein paar wenige Spiele können wir als Mannschaft sehr zufrieden über den 3. Platz sein. Es war für uns nicht leicht die Abgänge zu kompensieren und die Neuzugänge gut zu integrieren.

Je weniger Gegentore man als Torspieler bekommt, desto zufriedener ist man. Und die 18 Gegentore sind für mich akzeptabel.

Von der Rückrunde erwarte ich mir noch sehr viel. Einen Tabellenplatz unter den besten drei und natürlich wenig Gegentore kassieren.

Wolfgang Tittl hat dich als „besten Torspieler“ der Bezirksliga Hohenlohe betitelt. Eine Ehre, aber auch Ansporn für die Zukunft, richtig?

Ja da kann ich nur zustimmen. In erster Linie ist es für mich eine sehr große Ehre dies von meinem ehemaligen Trainer, jetziger 2. Vorstand und Ehrentrainer, gesagt zu bekommen.

Damit ist auch der Ehrgeiz verbunden, dieses Niveau natürlich zu halten, um meiner Mannschaft weiterhin viele Jahre ein sicherer Rückhalt zu sein.

Zusätzlich zum eigenen Training, trainierst du unsere Jugend Torspieler, warum?

Während meiner Zeit in der Jugend beim FV Lauda wurde ich vom damaligen Torwarttrainer Gerd Schmidt trainiert. Auch später durfte ich sowohl in Hollenbach, als auch jetzt in Wachbach, mit Jürgen Ertel das Torwarttraining genießen.

Ich weiß selbst wie wichtig es für einen jungen Torspieler ist, von der Jugend an ein Training speziell für Torhüter zu bekommen. Daher hab ich mich in der Verantwortung gesehen, unsere Jugend dahingehend zu fördern und ihnen dieses Jugendtorwarttraining zu ermöglichen.

Außerdem lerne ich selbst noch viel von den jungen Keepern und bleibe somit auch immer auf dem neuesten Stand der Trainingsmethoden für einen Torspieler.

Aber nicht nur auf dem Platz bist du eine feste Größe beim SV Wachbach, auch bei verschiedenen Aktionen, z. Bsp.: Weihnachtsbaumverkauf, Aufstockung Sportheim, bringst du dich voll ein, warum?

Ein wichtiger Bestandteil ist es, so finde ich, nicht nur auf dem Platz die Leistung abzugeben, sondern auch neben dem Platz. Als Spieler der Aktiven bekommen wir sehr viel von unserem Verein. Mit den verschiedenen Arbeitseinsätzen habe ich das Gefühl, dass ich dem SVW etwas zurückgeben kann.

Gelernter Schreiner zu sein, hilft bei der Aufstockung vom Sportheim sehr. Wenige Spieler in unserer Mannschaft haben einen handwerklichen Beruf erlernt. Umso mehr wird die Erfahrung bzw. das Können meines Berufes benötigt.

Für mich ist alles eine Sache von purer Lust und Freude unserem Verein so zu helfen. Mir macht es einfach Spaß mich bei den vielen verschiedenen Einsätzen einzubringen und Verantwortung zu übernehmen.

Vom Weihnachtbaumverkauf über das Grillen bis hin zum Jugendtorspielertraining.