Interview mit Jannik „Hardy“ Hadamek, Nr 1 beim SV W

„Hardy“ wie kam es zu dem Spitznamen?

In einem der ersten Trainingseinheiten hat mich Bernd (Wendler) Botsch Hardy genannt, warum auch immer?

Spätestens nachdem mich der damalige Coach Wolfgang Tittl so nannte, war klar, dass dies mein neuer Spitzname wird.

Du bist beim Thema Fußball, familiär vorbelastet, richtig?

Das ist richtig. Mir wurde mein Hobby schon mit in die Wiege gelegt.

Meine Mutter Manuela spielte jahrelang selbst auf dem Feld (auch beim SV) und auch mein Vater Joachim spielte im Jugendbereich und in der AH von Igersheim als Torhüter. Ich denke dies ist auch einer der Gründe, warum ich im Tor gelandet bin.

Auch meine Fischer Verwandtschaft aus Hachtel war in den letzten Jahren schon sehr präsent beim SV.

Deine sportliche Laufbahn?

Angefangen in der F-Jugend Igersheim, in der ich bis zur D-Jugend gespielt habe. Durch das Fördertraining im DFB Stützpunkt, wurde der FV Lauda auf mich aufmerksam, sodass ich dort bis zum ersten Jahr in der A-Jugend mein Tor hütete.

Danach wechselte ich zum FSV Hollenbach, da ich beim FV Lauda keine Perspektive auf die erste Mannschaft hatte. Beim FSV konnte ich mein Können zwei Jahre lang zeigen, ehe die Landesligamannschaft, aufgrund des Abstieges, abgemeldet wurde. Genau zwei Tage nachdem die Nachricht publik wurde, klingelte das Telefon und Wolfgang Tittl war drauf und dran mich davon zu überzeugen zum SV Wachbach zu kommen.

Seit 2013 spiele ich nun mit viel Freude hier beim SVW.

Warum bist du zum SVW gewechselt, was gefällt dir bei uns?

Für mich war die Entscheidung relativ schnell klar zum SV zu wechseln, nachdem ich den Verein kurz durch ein Gespräch sowie ein Probetraining kennengelernt hatte.

Mir gefällt es sehr, wie herzlich sich hier jeder um jeden kümmert, ebenso der große Zusammenhalt im ganzen Verein. Außerdem begeistert mich die Leidenschaft unsere Fans sowie die Tatsache, dass wir eine sehr harmonische Gemeinschaft haben.

Ein Fehler des Torspielers führt meistens zum Gegentor. Wieso hast du dir diese Position ausgesucht?

Mir wurde die Entscheidung damals fast abgenommen. Mein F-Jugend Trainer stellte fest, dass ich besser Bälle fangen konnte, als ein Tor zu schießen. Nach ein paar Trainingseinheiten im Tor war ich selbst davon überzeugt.

Außerdem hat mein Vater mir schon seitdem ich laufen konnte die Bälle im Garten zugeworfen, weswegen ich ihm bis heute noch sehr dankbar bin.

Wie zufrieden bist du mit dem Verlauf der Vorrunde, was erwartest du von der Rückrunde?

Bis auf ein paar wenige Spiele können wir als Mannschaft sehr zufrieden über den 3. Platz sein. Es war für uns nicht leicht die Abgänge zu kompensieren und die Neuzugänge gut zu integrieren.

Je weniger Gegentore man als Torspieler bekommt, desto zufriedener ist man. Und die 18 Gegentore sind für mich akzeptabel.

Von der Rückrunde erwarte ich mir noch sehr viel. Einen Tabellenplatz unter den besten drei und natürlich wenig Gegentore kassieren.

Wolfgang Tittl hat dich als „besten Torspieler“ der Bezirksliga Hohenlohe betitelt. Eine Ehre, aber auch Ansporn für die Zukunft, richtig?

Ja da kann ich nur zustimmen. In erster Linie ist es für mich eine sehr große Ehre dies von meinem ehemaligen Trainer, jetziger 2. Vorstand und Ehrentrainer, gesagt zu bekommen.

Damit ist auch der Ehrgeiz verbunden, dieses Niveau natürlich zu halten, um meiner Mannschaft weiterhin viele Jahre ein sicherer Rückhalt zu sein.

Zusätzlich zum eigenen Training, trainierst du unsere Jugend Torspieler, warum?

Während meiner Zeit in der Jugend beim FV Lauda wurde ich vom damaligen Torwarttrainer Gerd Schmidt trainiert. Auch später durfte ich sowohl in Hollenbach, als auch jetzt in Wachbach, mit Jürgen Ertel das Torwarttraining genießen.

Ich weiß selbst wie wichtig es für einen jungen Torspieler ist, von der Jugend an ein Training speziell für Torhüter zu bekommen. Daher hab ich mich in der Verantwortung gesehen, unsere Jugend dahingehend zu fördern und ihnen dieses Jugendtorwarttraining zu ermöglichen.

Außerdem lerne ich selbst noch viel von den jungen Keepern und bleibe somit auch immer auf dem neuesten Stand der Trainingsmethoden für einen Torspieler.

Aber nicht nur auf dem Platz bist du eine feste Größe beim SV Wachbach, auch bei verschiedenen Aktionen, z. Bsp.: Weihnachtsbaumverkauf, Aufstockung Sportheim, bringst du dich voll ein, warum?

Ein wichtiger Bestandteil ist es, so finde ich, nicht nur auf dem Platz die Leistung abzugeben, sondern auch neben dem Platz. Als Spieler der Aktiven bekommen wir sehr viel von unserem Verein. Mit den verschiedenen Arbeitseinsätzen habe ich das Gefühl, dass ich dem SVW etwas zurückgeben kann.

Gelernter Schreiner zu sein, hilft bei der Aufstockung vom Sportheim sehr. Wenige Spieler in unserer Mannschaft haben einen handwerklichen Beruf erlernt. Umso mehr wird die Erfahrung bzw. das Können meines Berufes benötigt.

Für mich ist alles eine Sache von purer Lust und Freude unserem Verein so zu helfen. Mir macht es einfach Spaß mich bei den vielen verschiedenen Einsätzen einzubringen und Verantwortung zu übernehmen.

Vom Weihnachtbaumverkauf über das Grillen bis hin zum Jugendtorspielertraining.

One thought on “Interview mit Jannik „Hardy“ Hadamek, Nr 1 beim SV W

  1. Hallo Hardy

    ich finde Deine Antworten zum Interview sehr sachlich und fast profesinell.
    Als alter Zuschauer vom SV bin ich von deinen Leistungen im Tor voll zufrieden.
    Mein größter Wunsch wäre noch einmal den SV in der Landesliga zu sehen.
    mit sportlichen Grüssen Rudi.

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